Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 21.07.2010
Eine Baronin, die die Hosen an hat: Was die Dirigentin Ljubka Biagioni zu Guttenberg, Stiefmutter des Verteidigungsministers, alles denkt.
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Artikel aus der OVB online vom 23.07.10
...Die Opern von Giuseppe Verdi sind Ljubka Biagonis Welt, darin lebt sie, darin liebt sie, und dieses Leben und Lieben überträgt sie unmittelbar aufs Orchester, wovon sich vor allem die Musikerinnen anstecken ließen. Sie atmet mit den Sängern, umarmt sie gleichsam orchestral und lässt ihnen alle Freiheiten. Schicksalhaftes Rumoren und unerbittlich-tragische Ausbrüche in der Ouvertüre, dauernde lastende Spannung, viele aufglühende Orchesterfarben und ein stetig vorangetriebener Spielfluss schufen zusammen einen packenden echten Verdi aus einem Guss. Ein wahrer Festabend bei echt italienischen Temperaturen, von den Zuhörern mit Bravo-Rufen überschüttet.
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Artikel aus der "Opera Now"
erschienen in der Ausgabe Januar-Februar 2010
...Ein Großteil der emotionalen Authentizität der Aufführung kam von Guttenberg selbst, elegant gekleidet in einem schwarzen Seidenmantel, die Haare hochgesteckt, hatte sie das Orchester und die sie umwirbelnden Sänger voll im Griff. Die stehenden Ovationen dauerten Stunden, und sie hatte sie verdient....
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Lehrer lernen von Stardirigenten
...Neben Enoch zu Guttenberg begeisterte seine Frau Ljubka die Musiker. Mit ihrer überaus liebenswürdigen und engagierten Art, ihrem Gespür für die Musik und dem technischen Knowhow konnte sie den Dirigenten wichtige und in der Schule umsetzbare Tipps für die weitere Arbeit geben. Dass weniger Gesten oft mehr Wirkung erzielen, überraschte manche, aber die Umsetzung gelang so schlüssig, dass alle überzeugt waren...
Erschienen in der Frankenpost am 02.03.2010
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Jubiläumskonzert im hauptstädtischen Bulgaria-Saal mit klassischer und Gegenwartsmusik von der Sofioter Philharmonie und dem Nationalen philharmonischen Chors "Swetoslaw Obretenow"
... Gastdirigentin des Konzertes war Ljubka Biagioni zu Guttenberg. Sie wurde in Rom in der Familie eines Italieners und einer Bulgarin geboren, ist mit dem Dirigenten Enoch Freiherr von und zu Guttenberg verheiratet und lebt mit ihm und seinen beiden Söhnen aus erster Ehe in Deutschland. Die Verbindung zur Heimat ihrer Mutter ist aber nie abgerissen und so studierte sie an der Sofioter Musikakademie "Pantscho Wladigerow" in der Klasse von Prof. Georgi Robew. Ljubka Biagioni zu Guttenberg ist nicht nur eine Dirigentin. Sie hat in Rom auch Philosophie studiert, was aber durchaus nicht weit von der Musik entfernt ist, bzw. umgekehrt – in der Musik steckt ein großes Quantum Philosophie. Doch nicht nur das ist es, was die erfolgreiche Dirigentin auszeichnet. Man muss sie selbst im Konzertsaal oder im Opernhaus erlebt haben.
Radio Bulgarien am 16.01.2010